Verfahrensweise für die Teilnahme an Förderkursen

​​​​​​​Zur individuellen schulischen Förderung der Schülerinnen und Schüler an der Eichendorffschule ist Förderunterricht von entscheidender Bedeutung.


Lehrer und Eltern beraten gemeinsam über die Hilfestellung und Unterstützung. Folgende Gesichtspunkte sind grundlegend für eine individuelle Förderung:

  • Der Förderansatz sollte sich am individuellen Lernstand und an den bestehenden Schwierigkeiten orientieren.
  • Unterstützungserfordernisse seitens der Schule und seitens der Eltern werden festgehalten.
  • fachspezifische Empfehlungen / Lernprogramm / Übungsmaterial
  • Das Wahlformular (zu Beginn des Schuljahres über die Klassenlehrkraft erhältlich, unterjährig hier) für den Besuch eines Förderunterrichts ist von den Eltern auszufüllen und anzugeben. (Dabei sind bitte weitere Hinweise auf dem jeweiligen Formular zu beachten.)
  • Die Teilnahme am Förderkurs wird als Fördermaßnahme in der Schülerakte festgehalten.
  • Rückmelde-Vereinbarungen über den Erfolg nach dem Besuch des Förderkurses.

Folgende Kurse werden angeboten:


Für alle


  • schwerpunktmäßig in den Fächern: Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch, Latein
  • in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 (abhängig vom Fach)
  • Schwerpunkt: allgemeine Grundlagen, wie z.B. Rechtschreibung, Grammatik, Vokabelarbeit, Grundrechenarten etc.
  • kleine Kurse
  • Teilnahme ist freiwillig, aber dann verpflichtend für ein Schuljahr
  • Bescheinigung im Zeugnis mit dem Vermerk: „mit gutem Erfolg teilgenommen“ oder „mit Erfolg teilgenommen“ oder „teilgenommen“


LRF
(Lese-
rechtschreib-
förderung)


  • nur nach Diagnostik — dann verpflichtend
  • in den Jahrgangsstufen 5 bis 8
  • mit Bescheinigung der Teilnahme 


DAZ
(Deutsch als
Zweitsprache) 


  • nach Diagnostik - verpflichtend
  • auf Vorschlag der Schule (Fach-, Klassenlehrer/in)



Im Förderunterricht gelten, wie im Regelunterricht, die folgenden Grundsätze:

  • Entschuldigungspflicht von Versäumnissen
  • Disziplin
  • regelmäßige Teilnahme

Werden diese Regeln verletzt, kann die Schülerin oder der Schüler — nach Rücksprache mit der Schulleitung — von der Teilnahme am Förderunterricht ausgeschlossen werden, falls erforderlich auch dauerhaft.